Ein Studienwechsel ist kein Beinbruch

Thomas Hraba
Thomas Hraba
27. Juni 2022

 

 

Voller Wissensdurst stürzt du dich ins erste Semester. Den Studienplan hast du vorher gekannt, die Themen waren interessant für dich. Und trotzdem: du kommst irgendwie nicht so richtig an im Studium. Das kann verschiedene Ursachen haben und vielleicht denkst du sogar über einen Studienwechsel nach. Vielleicht willst du auch den Studienort oder überhaupt das Fach wechseln und statt Wirtschaft nach einem Studienwechsel doch lieber etwas Technisches zu studieren.

Wenn du gerade über einen Studienwechsel nachdenkst, überlegst dein derzeitiges Studium aufzugeben, ist das kein Scheitern. Vielleicht ist es viel eher die Chance, deine Ziele neu auszurichten und deine Zukunftspläne anzupassen.

Viele Studierende kommen in die Bildungsberatung mit einem mulmigen Gefühl, äußern sogar, dass sie nicht intelligent genug für ein Studium sind. Zumeist verbergen sich dahinter enttäuschte Hoffnungen, Druck von Freunden und Verwandten und generell eine neue Situation und das Gefühl zu viel Zeit vergeudet zu haben.

Natürlich können nicht alle Vorlesungen und Seminare erfüllend und interessant sein, aber bei ernsthaften Schwierigkeiten sollte doch ein Studienwechsel ins Auge gefasst werden. Speziell nach dem ersten Jahr hat man schon ein wenig Einblick erhalten.

Klar haben sich die Eltern auf den ersten Mediziner oder die nächste Juristin in der Familie gefreut und können mit dem neuartigen Studium nichts anfangen oder sich etwas darunter vorstellen, aber Faktum bleibt, dass es allemal sinnvoll ist einen klaren Schnitt zu machen.

Viele suchen zuerst die psychologische Hilfe für Studierenden auf bevor sie zu uns in die Beratung kommen. Veränderung erfordert immer Mut und ist mitnichten bequem, aber sie ist kein Indikator für Studienuntauglichkeit. Solltest du Zweifel an deinem Studium haben, dann wende dich an die örtliche Bildungsberatung und wir helfen dir gerne weiter

Thomas Hraba
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