Wie soll Arbeit?

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Karin Ortner
27. April 2018

Studium und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist eine große Herausforderung, wie jede und jeder Betroffene aus eigener (nicht selten leidvoller) Erfahrung weiß. Um die Mehrfachbelastung zu meistern braucht es geeignete Studienbedingungen, ein stabiles Netzwerk von FreundInnen und Familie sowie vor allem auch entsprechende Rahmenbedingungen im Berufsleben. Die aktuelle Kampagne von Arbeiterkammer und Gewerkschaft „Wie soll Arbeit“ fragt nach, wie die Zukunft der Arbeit ausschauen soll. Was wünschen sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?

Das sind die Schwerpunkte

  • Arbeitszeit: Sollen z.B. 12-Stunden-Tage und die 60-Stunden-Woche die Ausnahme bleiben?
  • Lohn- und Sozialdumping: Wie schaffen wir es, unfaire Praktiken am Bau oder im Transportwesen abzudrehen?
  • Gerechte Bezahlung für Frauen: Wie können wir die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen endlich schließen?
  • Wohnen: Was braucht es, damit wir nicht nur für die Miete arbeiten gehen?
  • Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung: Wie können wir beruflich am Ball bleiben, wie schaut die Bildungsförderung von morgen aus?
  • Pensionen: Soll das Pensionsalter weiter raufgesetzt werden – oder genau das verhindert werden?
  • Soziale Sicherheit für Arbeitslose: Wie sollen Menschen unterstützt werden, die ihre Arbeit verlieren?

Was muss in der Arbeitswelt anders oder besser werden? Bis zum 31. Mai besteht die Möglichkeit an der Umfrage teilzunehmen: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bekommen einen immer kleineren Anteil vom erwirtschafteten Wohlstand. Dazu kommt die Digitalisierung, die unsere Arbeit stark umkrempelt. Und auch die neue Bundesregierung will in der Arbeitswelt einiges ändern. Damit Arbeiterkammer und Gewerkschaft die Interessen ihrer Mitglieder noch besser vertreten können, haben sie diese Umfrage entwickelt. Unter „Da red ich mit“ kann überdies völlig unkompliziert ein Kommentar auf der Website von Wie-soll-Arbeit.at hinterlassen werden.

 

 

 

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