Foto: Screenshot aus Einladung

Wieviel Markt braucht die Universität?

Karin Ortner
Karin Ortner
16. Dezember 2013
Foto: Screenshot aus Einladung
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Letzte Woche fand vom icae-institut der JKU Linz eine Tagung  statt, deren Eröffnung unter dem Thema „wieviel Markt braucht die Universität“ stand. In den Eröffnungsvorträgen  von Erich Ribolits  und mir, wurde von uns beiden die fortgeschrittene Ökonomisierung der (universitären) Bildung beklagt.

Die Universitäten haben sich dem Thema Ausbildung verschrieben, Bildung im umfassenden Sinn, kommt viel zu kurz. Kurz darauf kam die Meldung, dass diese Entwicklung ihren vorläufigen Höhepunkt in der Auflösung des Wissenschaftsministeriums und der Eingliederung der Wissenschaftsagenden in das Wirtschaftsministerium findet.

Insgesamt findet sich im Regierungsprogramm als rote Linie eine Stärkung der wirtschaftlichen Aspekte an den Universitäten. In Kombination mit einer fehlenden Verbesserung der finanziellen Situation der Studierenden (Studienförderung) sowie der beibehaltenen Form der Studienplatzfinanzierung, ist anzunehmen, dass der von Erich Ribolits angesprochenen unternehmerischen Universität weiter Vorschub geleistet wird.

Die Initiative „Österreich braucht ein Bildungsministerium“ kann man hier  auf Facebook unterstützen. Infos zu der Protestveranstaltung der Österreichischen HochschülerInnenschaft am Dienstag gibt es hier .

Hier noch zwei Grafiken zum „Nachschauen“ des Vortrages:

sinus-milieus für Jugendliche

Grafik: Zusammensetzung der Jugendlichen laut Sinus-Jugend-Mileus

Soziale Herkunft

Grafik: Zugang zur Universitärer Bildung nach Elternbildung

 

Karin Ortner
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