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Fachhochschulplätze bitte ausbauen!

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Karin Ortner
7. Juni 2013
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In Österreich gibt es weit mehr BewerberInnen als Plätze an Fachhochschulen, von 55.000 jährlichen BewerberInnen müssen 39.000 wieder weggeschickt werden. Das schafft viel Frust und vergeudet überdies Lebenszeit.  Von 20 Fachhochschul-Erhaltern heben übrigens 17 Studiengebühren ein. Die Fachhochschulen in Oberösterreich sind nicht darunter, sie ermöglichen somit den Studierenden ein Studium ohne Gebühren. (Überblick: Studiengebühren an Fachhochschulen)

An Fachhochschulen sind im Gegensatz zu den Universitäten traditionell mehr Studierende zu finden, deren Eltern keine Matura oder kein Studium abgeschlossen haben. Das hängt auch mit der Tatsache zusammen, dass zahlreiche Studierende an den FHs über eine andere Studienberechtigung als eine Matura verfügen.

Bundesweit haben Ende letzter Woche die Arbeiterkammer und die Fachhochschulkonferenz einen neuen sogenannten Fachhochschul-Entwicklungsplan gefordert. Der alte läuft heuer im Sommer aus. Dies sollte zum Anlass genommen werden, sowohl die Zahl der Plätze zu erhöhen, als auch den Betrag, den der Bund jährlich pro Platz zur Verfügung stellt. Besonderes Augenmerk sollte darauf gelegt werden, dass die zusätzlichen Studienplätze sowohl Vollzeitstudierenden als auch berufsbegleitend Studierenden zu Gute kommen. Die AK verlangt mehr berufsbegleitende Studiengänge und einen eigenen Fördertopf zur Erhöhung des Anteils von Studierenden ohne „traditionelle“ Matura.

Im WS 2011/12 gab es in  Oberösterreich 4.700 Studierende an einer FH (im Vergleich zu ca. 18.000 Studierenden an der JKU und an der Kunstuni). Im aktuellen Semester sind es rund 5.300, aufgeteilt auf 4 Standorte und über 50 Studiengänge, mehr als 20 davon werden berufsbegleitend angeboten. Mehr Infos zum Studienangebot finden sich auf der Seite der FH-OOE.

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