Foto von Daniel Brubaker auf Unsplash
Foto von Daniel Brubaker auf Unsplash

männliche Studierende und Mental Health

Bild von Patrick Baumann
Patrick Baumann
12. Februar 2026

Aus dem aktuellen Mental Health Barometer von Studo und Instahelp wissen wir, dass mehr als die Hälfte der Studierenden ihren mentalen Gesundheitszustand als weniger gut oder schlecht beschreiben. Weibliche Studierende beschreiben ihren körperlichen und mentalen Gesundheitszustand schlechter als männliche Studierende. Sie fühlen sich auch mehr gestresst im Studium, nicht so sicher am Campus, eher beeinträchtigt vom aktuellen Weltgeschehen und fühlen sich mehr von soziokulturellen Unterschieden beeinflusst.

Wieso stellt sich bei männlichen Studierenden die Situation etwas anders dar?

Im Gespräch mit Dipl. Päd Markus Nötzold dem Geschäftsführer der Männerberatung Mannsbilder in Tirol versuche ich auf Spurensuche zu gehen. Wir haben uns dazu über einige soziokulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen unterhalten:

Die angeführten Entwicklungen können durchaus zum Ergebnis beitragen, dass sich derzeit männliche Studierenden etwas besser in ihrer mentalen Gesundheit einstufen als weibliche Studierende.

Die Organisation Mannsbilder in Innsbruck bietet kostenlose und vertrauliche Beratung für Männer und männliche Jugendliche ab 12 Jahren an. Sie unterstützt bei Themen wie Lebenskrisen, Gewalt, Partnerschaftsproblemen, Vaterschaft und beruflichen Herausforderungen und fördert einen gewaltfreien und verantwortungsvollen Umgang mit Konflikten. Neben Einzel- und Gruppenberatungen organisiert Mannsbilder auch männlichkeitsspezifische Workshops, Bildungsangebote und Präventionsprojekte an mehreren Standorten in Tirol.

Ich bedanke mich für das interessante Gespräch!

Bild von Patrick Baumann
Patrick Baumann

Schreibe einen Kommentar