Was mache ich nach meinem Studium

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Patrick Baumann
20. Januar 2026

Das Ende des Studiums naht. Es macht sich ein Unwohlsein breit. Es naht eine unsichere Zeit. Was kommt nach dem Studium? Wie geht es weiter in meinem Leben? Bekomme ich einen Job? Was passiert, wenn ich keine Arbeit finde?

Die Zeit des Überganges vom Studium in das Berufsleben ist mit vielen Unsicherheiten und Ängsten verbunden. Diese können verschiedene Ursachen haben:

  • Weltpolitische Situation: Die derzeitigen großen Unsicherheiten in der weltpolitischen Lage können Zukunftssorgen auslösen.
  • Umweltbedingte Sorgen: Die Auswirkungen des Klimawandels werden durch Naturkatastrophen sichtbar. Das kann zu Zukunftsängsten führen.
  • Arbeitsmarktsituation: Die Sorge, keinen passenden Job zu finden oder in der Arbeitswelt nicht bestehen zu können.
  • Finanzielle Unsicherheiten: Nach dem Studium fallen oft finanzielle Unterstützungen weg, und die Angst vor finanziellen Engpässen wächst.
  • Gesellschaftlicher Druck: Erwartungen von Familie, Freunden oder der Gesellschaft können zusätzlichen Stress erzeugen.
  • Selbstzweifel: Viele Absolvent:innen fragen sich, ob sie den Anforderungen des Berufslebens gewachsen sind.

Diese Sorgen und Ängste können verschiedene Auswirkungen auf die mentale Gesundheit haben. Hier ein Versuch der Auflistung von Symptomen:

  • Stress und Überforderung: Die ständige Beschäftigung mit der Zukunft kann zu chronischem Stress führen.
  • Gefühl von Hoffnungslosigkeit: Zukunftsängste können sich bis zu einer Form von generalisierten Angststörungen äußern.
  • Depressionen: Das Gefühl der Perspektivlosigkeit kann depressive Verstimmungen begünstigen.
  • Schlafprobleme: Sorgen über die Zukunft können die Schlafqualität beeinträchtigen.
  • Reizbarkeit und überhöhte Empfindlichkeit: alltägliche Situationen, die Stress auslösen, werden intensiver erlebt und lösen eventuell stärkere Reaktionen aus.
  • Körperliche Reaktionen: Ein Unruhegefühl, Magenverstimmungen, Muskelverspannungen, Übelkeit, Durchfall, Herzrasen uvm. können auftreten

Konkrete und professionelle Hilfe gibt es unter anderem in Gruppensettings (wie „Das Ende ist mein Anfang“, „Studienabschluss – endlich fertig werden!“) oder in einer Einzelberatung bei der psychologischen Studierendenberatung. Die Angebote variieren an den jeweiligen Standorten. Ein Blick lohnt sich! Hier geht’s zur psychologischen Studierendenberatung.

Bei der beruflichen Zielsetzung sowie zum Erkennen der eigenen Stärken kann eine Bildungs- und Berufsberatung in der Arbeiterkammer oder bei anderen Bildungs- und Berufsberatungseinrichtungen sinnvoll sein.

Die Arbeiterkammer Tirol bietet auch ein Bewerbungscoaching für Studierende an Tiroler Hochschulen an.

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