Eine wissenschaftliche Abschlussarbeit stellt Studierende vor große Herausforderungen. Es stellen sich Fragen wie: Über welches Thema schreibe ich? Wie schaffe ich die Arbeit, die Lehrveranstaltungen und meine Arbeit unter einen Hut zu bringen? Wie schaffe ich es, den Abgabetermin einzuhalten?
Der Prozess des Schreibens einer Abschlussarbeit lässt sich grob in mehrere Phasen einordnen:
Themenfindung
Die Ideen für eine Arbeit sollten frühzeitig mit einer zum Thema passenden und wertgeschätzten Betreuungsperson besprochen werden. Ein Thema, das von persönlichem Interesse ist, wirkt motivierend und hilft die Arbeit mit Begeisterung anzugehen. Eine klare und präzise Fragestellung erleichtert die Strukturierung und Durchführung der Arbeit. Das Thema muss im Rahmen der formalen Kriterien der Hochschule liegen, damit die Arbeit gut durchgeführt werden kann.
Recherche
Keine wissenschaftliche Arbeit kommt ohne Recherche aus. Welche und wie viele Quellen werden benötigt? Diese Frage beantwortet sich am besten bei einem Gespräch mit der Betreuungsperson. Die Nutzung der Bibliothek der Hochschule oder der Arbeiterkammer, sowie die Suche in Online-Datenbanken und wissenschaftlichen Zeitschriften erleichtern die Suche nach aktuellen Quellen. Diese Quellen müssen dann noch nach Qualität und Relevanz bewertet werden. Regelmäßige Besprechungen mit der Betreuungsperson helfen gegen Verzettelungen und helfen den roten Faden beizubehalten. Exzerpte der Quellen sind im Anschluss für das Schreiben der Arbeit sehr hilfreich.
Schreiben
Vom Themenaufriss bis zum durchgängigen roten Faden in der Arbeit ist das Schreiben der Prozessteil einer wissenschaftlichen Arbeit, der Freude und sogleich auch Kopfzerbrechen bereiten kann. Vor dem Schreiben ist es sinnvoll die Arbeit zu gliedern. Das gibt eine Struktur und hilft die Argumente logisch aufzubauen. Die Arbeit soll einen wissenschaftlichen Schreibstil aufweisen und den Zitierrichtlinien der Hochschule entsprechen. Das Schreiben kann teilweise sehr nervenaufreibend werden und es kann zu richtigen Schreibblockaden kommen. Um Schreibblockaden entgegenzuwirken können Schreibworkshops der Hochschule oder auch ein Gespräch mit der psychologischen Studienberatung hilfreich sein.
Das wohl wichtigste ist die Zeiteinteilung
Die Erstellung eines detaillierten Zeitplanes für die einzelnen Phasen der Arbeit hilft ungemein bei der Erstellung der Arbeit. Im Zeitplan sollen realistische Zwischenziele für die einzelnen Phasen gesetzt werden, um den Überblick beizubehalten. Wichtig ist dabei die Beachtung von wichtigen Schritten, wie Überarbeitungen und Rücksprachen mit der Betreuungsperson. Um die Motivation hochzuhalten, kann nach dem Erreichen eines Zwischenziels beispielsweise eine individuelle Belohnung in den Zeitplan mit eingebaut werden. Vor dem Abgabetermin der Arbeit ist es sinnvoll genügend Zeit für ein Lektorat und einen Plagiatscheck einzubauen und noch eine Pufferzeit für eventuelle unvorhersehbare Probleme zu haben. Es gibt einiges an hilfreicher Literatur zum Schreiben von Abschlussarbeiten!